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Message from the past

In tokzo on 2009.12.02 at 10:11

So, jetzt ist es 9.27 Uhr Tokzozeit am 02.12.2009, ich sitze mit dem Netbook auf dem Fußkinöchel und meinem japanischen Keyboard an Gate 16, so wie es immer Gate 16 für den BA6Flug ist, und warte auf den Einsteigvorgang in etwa einer Stunde.

Der letzte Tag in Japan war Streetlife, morgens habe ich aus dem Juyoh-Hotel ausgecheckt, nachdem ich nochmal in den heissen Bottich gesprungen bin.

Dann habe ich mir am Ueno-Bahnhof ein ordentlich großes Schließfach gesucht und meine Sachen, minus den kleinen Rucksack mit den wichtigsten Sachen sowie meinen Reisedokumenten dort verwahrt.

Mit einer Tageskarte für die Tokyo Metro (ohne Toei-Lines) bin ich dann irgendwohin gefahren, kam bei Akasaka heraus und bin von dort am SONY Computer Entertainment Gebäude und dem FIAT 500 Showroom (jetzt gerade läuft hier am Flughafen über die Beschallung eine instrumentale Version über Synthesizer von Don´t talk just kiss, unfaßbar) vorbei nach Yoyogi gegangen.

Auf dem Weg dorthin bin ich am 1964er Olympiastadion vorbeigekommen, und meine Fresse, da waren ja die ältesten Japaner/innen am Start.

Nach Yoyogi, wo ich zwar gerne nochmal durch Harajuku gegangen wäre, aber dann doch keinen Bock mehr hatte, bin ich nach Shinjuku, wollte evtl einen Film im Kino sehen. Es gäbe da einen neuen Macross-Film, bestimmt sehr cool. Hab aber die Zeittafel mit dem Spielplan nicht richtig lesen können. Beim anderen KIno lief der eine New Moon schon und der andere erst in einer Stunde, darauf hatte ich auch keinen Bock. Eigentlich wollte ich mich ja sehr gerne für zwei Stunden ganz relaxt in eine mStarbucks-Filiale setzen und lesen, Leute kucken und meinen normalen Kaffee trinken.

Starbucksse sind aber IMMER total voll. (wow, jetzt läuft eine sehr schwuppige What a Feeling-Version)

Also hab ichs gelassen.

Bin nach Ginza gefahren, um dort was besseres als Starbucks zu machen:

Starbucks-Style/Feeling plus Hamburger gleich FRESHNESS BURGER!

Hab ich dann aber doch nicht, denn, man glaubt es nicht, ich habe zufällig den einen Spanier aus meinem Hotel auf einem Steinpfosten an einer Seitenstraße sitzen sehen, wie er gerade im Lonely Planet die Ginza-Sektion durchließt. Weil es Sonntag abend mit unserem Ausflug nach Roppongi nichts geworden ist, weil ich mich beim morgendlichen Lauf ein bisschen erkältet hatte, sind wir auf meine Empfehlung hin ins Beat DIner gegangen. Da haben sie auch Burger, plus es sieht schick aus und die Musik ist erstklassig. Motown und Seventies. Und alle paar Minuten (I just called to say I love you ueber die Flughafenbeschallung) eine Bahn direkt 3 Meter über unseren Köpfen. Der Burger war der Hammer! Unfaßbare mindestens 10 Zentimeter hoch, zwei Fleischscheiben, Bolognese, Gemüse, und ein Dolch zum Zusammenhalten.

Danach habe ich dem Hundetherapeuten (ob er mich verarschen wollte keine Ahnung, es gibt sowas, ich weiss, aber er war irgendwie nicht der Typ dafür) noch den Godzilla gerade 100 Meter weiter gezeigt und danach wollten wir noch irgendwo ein Bier trinken gehen.

Unter den Schienen der JR Line gibt es alle 10 Meter eine kleine Kneipe, nach dem Hofbräuhaus Baden Baden kam recht schnell das Budweiser Carnival. Sah aus wie Hooters mit Racequeen-Japanerinnen. Ja also auf los, rein!

Wir wurden dann zwar jeweils knapp 20 Euro für jeweils zwei Bier los, weil die 5Euro Tablecharge haben, 10% Service und 5%Steuern, ohne das wären die Preise eigentlich okay.

Die hatten da drei Racequeens und eine Santas Little Helperin, außerdem einen Wyclef Jean-Verschnitt (Johnny, playing at 19.30 and 21.00), der drei Songs auf der Karaokemaschine geritten hat. Das erste Lied weiss ich nicht mehr, aber dann kam I just called und danach das unvermeidliche Celebration times come on…

Die eine Racequeen, mit schwarzen Haaren, konnte sehr gut englisch, hatte nicht wirklich Spaß. Die anderen beiden, beide sehr groß, schon eher. Das OkinawaMädchen hat sich ihre Augentropfenmedizin im BH verstaut, und ist ständig hochgerutscht. Die andere sah aus wie eine Russin, mit sehr kantigen Wangen.

Die japanese Businessmen, die außer uns noch in diesem Verschlag waren, hatten ebenfalls ihren Spaß. Kindergeburtstag für perverse Säcke. Sollte man in Deutschland auch einführen.

Ich würde mir gerne eine frische Zitronenlimonade bestellen, wenn mir zwei Racequeens die Zitrone mit viel Singsang am Tisch ausdrücken. Hartgekochte Eier könnten in der deutschen Gastronomie ebenfalls ein enormes Comeback beschieden sein, wenn sie denn von kurzberockten Highheeljapanerinnen serviert würden, indem sie einem das Ei an die Stirn schlag, man dann eine schwere Verletzung vortäuscht und die Mädchen dann einen Heileheilegänschen-Spruch aufsagen, das Ei (wenn möglich goldgefärbt) schälen, es dem Gast in den Mund stecken und anschließend die Wunde an der Stirn mit einem lustigen Pflaster behandeln.

Bitte, will haben!

Danach haben wir uns getrennt, ich war ja die letzte Nacht obdachlos, ich wollte noch meinen Starbucks-Kaffee (hatte noch einen Gutschein) in Roppongi trinken und gegen Betriebsschluß der Bahnlinien nach Ueno, mir ein Internetcafé suchen und auf den letzten Morgen warten.

Im Internetcafé habe ich mir Filme ausleihen können, aber sowohl bei Monsteralligator VS Riesencobra (oder so) und auch bei Rat Race bin ich eingeschlafen.

Jetzt ist 10.07 Uhr, in 23 Minuten, so sagt man, beginnt der Boardingvorgang, dann kann ich meine Disneylandkeksdosen und den restlichen Müll ins Flugzeug tragen.

Immerhin hab ich glaub ich einen ganz guten Sitzplatz, ich habe beim einchecken nach einem Platz am Gang, auf der linken Flugzeugseite gefragt, und glaub ich auch bekommen.

Und zu den instrumentalen Klängen von Stille Nacht beende ich diesen EIntrag. Auf Wiedersehen.

The 1. unregular Tokzo Imprial Palace Half Marathon by PAC Running Team

In running on 2009.11.29 at 1:30

Mal kucken, vier Runden zu fünf und en bisschen sollten doch machbar sein. Bis später.

28.11.2009 / GT2140 / 5km

mal paar Bilder

In tokzo on 2009.11.27 at 5:44

Ich habe neulich ein paar Bilder in men flickkr-Konto hochgeladen.

Hier zu klicken macht bunt.